baumkleid



baumkleid

 

Seit einigen Jahren beschäftige ich mich mit meinem projekt baumkleid. Seit ich naturnah in der Eifel wohne, bin ich täglich draußen. Draußen in der Natur, wie es so schön heißt. Naturbelassene Gebiete und (Forst)wirtschaft liegen nah beieinander. Hier wird geschützt, dort gewirtschaftet. Wie auch anderswo fällt ein respektloser, achtloser Umgang mit und in der Natur auf.

 

Bäume wachsen nicht, um uns als Brennholz, Möbel, Papier, zu dienen. Nicht zu vergessen die Photosynthese, der Vorgang, Zucker aus Kohlendioxid herzustellen. Dabei setzten Bäume Sauerstoff frei, den alle Lebewesen zum Atmen benötigen.

 

baumkleid will auf einen respektvollen Umgang mit allen Lebewesen auf dieser Erde hinwirken.

 

baumkleid - Fundhölzer, Rindenstücke, achtlos liegengelassene Reste der abgeholzten Bäume, bearbeite ich mit Buntmetall.

 

Was gülden glitzert, erregt Aufmerksamkeit. Und führt hoffentlich zum Nach-Umdenken.

 

ERDFEST

 

 „Gemeinsam das Lebendige feiern - Die ERDFEST-Initiative zielt darauf, ein neues Fest im Jahreslauf zu verorten:

Das »Erdfest«, an drei Tagen im Frühsommer als Gelegenheit, unsere Existenz auf und mit der lebendigen Erde vertieft wahrzunehmen, zu bestaunen – zu zelebrieren.

 

In einer zunehmend zerstörten und von nichtmenschlichem Leben entleerten Welt zielt die ERDFEST-Initiative darauf, unsere Beziehungen zur Erde – als Boden und als Planet – neu zu gründen.

 

Hierzu schlägt sie vor, ein neues Fest im Jahreslauf zu verankern: Das »Erdfest« will Bewusstsein schaffen für eine echte Gegenseitigkeit mit dem Lebendigen, das uns in jedem Augenblick nährt und hält.

 

Gemeinsam und zugleich auf je eigene Weise das Lebendige feiernd, erzeugen wir Vielfalt, Synergien, Fülle. Erschaffen wir ein neues Fest als Gemeingut für nachhaltige Entwicklung und den Schutz biologischer Vielfalt – für den demokratischen Wandel hin zu einer lebensfördernden Welt.

 

Zur Mitwirkung eingeladen sind alle, ob Organisationen oder Einzelpersonen, denen Formen des Lebens und Wirtschaftens ein Anliegen sind, die den Weg für eine lebens-fördernde Gesellschaft ebnen.

 

Wertzuschätzen, was uns in jedem Augenblick hält und sich gemeinsam daran zu erfreuen, schenkt Inspiration für einen partnerschaftlichen Umgang mit der Natur.

 

Gemeinsam das Lebendige feiernd, schaffen wir Vielfalt, Synergien, Fülle – schaffen wir ein neues Gemeingut für nachhaltige Entwicklung, für eine zukunftsfähige Welt.

 

Erde sein – Lebendigkeit neu spüren. Die Lebendigkeit der Erde ist auch die eigene.

Um die Beziehungen im Gewebe des Lebens – die biologische Vielfalt – zu bewahren, kommt es darauf an, selbst beziehungsfähig zu sein.

 

Das gegenwärtige Zusammenbrechen der Biodiversität – ein massenhaftes Sterben, auch »sechste Aussterbewelle« genannt – bedeutet ein Abreißen von Beziehungen innerhalb des Netzes biologischer Vielfalt. Dies mindert zugleich unsere eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten, in Beziehung zu sein.

 

Daher lädt die ERDFEST-Initiative auch ein, sich zu fragen: Wie kann ich wahrhaftiger leben? Wie kann ich meine Beziehungen in echter Gegenseitigkeit führen? Wie kann ich mich wirklich selbst spüren? Dieses achtsame Bei-sich-sein und Sich-spüren ist bereits ein Erdfest. Und es ist erdfest. Es ermuntert, weiter zu fragen: Wie erdfest ist meine Lebens- und Arbeitspraxis? Und: Wie erdfest ist unsere (Land-)Wirtschaft? Unsere Zivilisation?“

 

Diese Infos sind von der ERDFEST-Seite:  https://erdfest.org/de/initiative, dort findet ihr viele weitere Informationen und Orte, an denen in diesem Jahr ERDFESTE gefeiert wurde.